Strategien der Bedarfsermittlung im Fallmanagementkonzept der gesetzlichen Rentenversicherung

Panel 2: Case Management und Bedarfsermittlung im Handlungsfeld Behinderung und Rehabilitation

Seit Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und der damit verbundenen Novellierung des Sozialgesetzbuchs IX „Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“ besteht für die Träger der Sozialversicherung mehr denn je die Notwendigkeit, Rehabilitationsbedarfe sektorenübergreifend ganzheitlich zu erfassen und die soziale und berufliche (Wieder-)Eingliederung passgenau auf Basis der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) und der UN-Behindertenrechtskonvention zu gestalten.

Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung haben hierzu bereits vor einigen Jahren ihr auf dem Handlungsansatz Case Management basierendes Reha-Management eingeführt.  Diesen Weg hat jetzt auch die gesetzliche Rentenversicherung eingeschlagen, indem sie ein Fallmanagementkonzept entwickeln ließ, welches sie in den nächsten Jahren in Modellprojekten deutschlandweit ausrollen möchte. Hier soll ein Blick auf die konzeptionellen Überlegungen der Rentenversicherungsträger geworfen werden.

 

Christian Rexrodt, Prof. Dr.

Prof. Dr. Christian Rexrodt ist seit 2005 an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im Fachbereich Sozialpolitik und Soziale Sicherung als Professor für Case Management im Studiengang Sozialversicherung – Schwerpunkt Unfallversicherung tätig. Der promovierte Ingenieur und Arbeitswissenschaftler war viele Jahre als Projektmitarbeiter und Projektleiter im Kontext der Begleitforschung zum Sozialgesetzbuch Neun tätig. Er hat maßgeblich am Handlungsleitfaden Rehabilitationsmanagement der gesetzlichen Unfallversicherung und am Fallmanagementkonzept der gesetzlichen Rentenversicherung mitgewirkt.

 

 

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