Prof. Dr. Peter Löcherbach

Prof. Dr. Peter LöcherbachProf. Dr. Löcherbach ist seit Juni 2015 Vorsitzender der DGCC und war von 2005 bis 2015 deren stellvertretender Vorsitzender. Er sieht vorrangig die Aufgabe darin, den Case Management Ansatz unter qualitativen Gesichtspunkten weiter zu entwickeln und durch Forschung die Wirkung zu belegen. Er setzt sich im deutsch-sprachigen Raum für die Verabschiedung einheitlicher Standards (in Kooperation mit dem Schweizer Netzwerk Case Management und der Österreichischen Gesell-schaft für Care und Case Management) ein.

Prof. Dr. Peter Löcherbach hat Sozialpädagogik und Diplompädagogik studiert und wurde 1992 promoviert. Er hat an der Katholischen Hochschule Mainz seit 1994 eine Professur für Sozialarbeitswissenschaft inne und arbeitet seither in Lehre und Forschung mit den inhaltlichen Schwerpunkten Case Management, Sozialarbeitswissenschaft, Präventionstheorie und -praxis, Bedarfs- und Gesundheitsplanung. In der Zeit von 2001 bis 2008 war er Rektor dieser Hochschule. Er ist zertifizierter Case Management Ausbilder (DGCC).

Als Forschungsleiter war er u.a. an der Hochschule für die Projekte „Computergestütztes Case Management in der Kinder- und Jugendhilfe“ (BMBF 2005 – 2008), für die Evaluationsstudie „Patientenbegleitung Bosch BKK – Qualität und Effizienz im System der fallgesteuerten Patientenversorgung“ (2007 – 2009), Entwicklung und Evaluation von zertifizierten CM-Ausbildungen (2000 – 2005),  „Effektivität und Effizienz des Case Managements in der ambulanten Basisversorgung Demenzkranker“ (BMBF 2009 – 2012) sowie „Wirkungsanalyse des Fallmanagements in der Eingliederungshilfe“ (WiFEin) (KVJS Baden-Württemberg 2011 – 2012) im Forschungsprojekt OPEN – „Interkulturelle Öffnung der Pflegeberatung“ (Kooperationsprojekt der Hochschulen Rhein-Main, Frankfurt/M. und der Katholischen Hochschule Mainz, BMBF 2014 – 2017) zuständig, sowie im Projekt „Fallmanagement bei Leistungen zur Teilhabe (ifr-Ulm, DRV 2015 – 2017).

„Der Handlungsansatz des Case Managements hat seit Bestehen der DGCC seine Verbreitung in den Humandiensten gefunden und nichts von seiner Innovationskraft verloren. Es kommt nun darauf an, die eigenständige Fachlichkeit deutlich zu profilieren und die Umsetzung in der Praxis weiter zu forcieren.“