ICF – Potentiale und Missverständnisse eines attraktiven Deutungsangebots

Vortrag, Freitag, 21.06.2019, 13:35 Uhr

Die ICF wird seit vielen Jahren als Referenzmodell für ein bio-psycho-soziales Verständnis von Behinderung und als Grundlage für eine umfassende Bedarfseinschätzung gehandelt und in verschiedenen Instrumenten umgesetzt. Der Beitrag möchte die Chancen, aber auch die Grenzen und Missverständnisse dieses Deutungsangebotes ausloten. Insbesondere gilt es, viel stärker als bisher die Teilhabe-Chancen und -Barrieren in die Bedarfseinschätzung und die darauf basierende Gestaltung von Unterstützungsarrangements einzubeziehen. Wie geht das (genau)? Wo liegen die Herausforderungen und Fallen?

Sabine Schäper, Prof. Dr.

Prof. Dr. Sabine Schäper, Dr. theol. und Diplom-Sozialpädagogin, Professorin für Heilpädagogische Methodik und Intervention an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Münster, seit 2006. Zuvor Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Sozialmanagement, langjährige Erfahrung in der Leitung, Beratung und spitzenverbandlichen Vertretung von Einrichtungen und Diensten für Menschen mit Behinderungen. Gründungsmitglied des Instituts für Teilhabeforschung. Forschungsschwerpunkte: Menschen mit Behinderungen im Alter; Menschen mit geistiger Behinderung und herausfordernden Verhaltensweisen; Palliative Care und hospizliche Begleitung von Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung.

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