ICF und Sozialräume – oder: Stadtteilentwicklung inklusive

Vortrag, Samstag, 09:00 Uhr

ICF (International Classification of Functioning) ist ein schon älteres – nun aber gesetzlich verankertes Instrument als Grundlage für die Bedarfsermittlung insbesondere im Arbeitsbereich der Eingliederungshilfe. Im Rahmen fallübergreifender Arbeit muss dieses Instrument jedoch Grundlage werden für Sozialraumorientierte Arbeit. Und in dieser Logik dann auch zentrales Instrument für die für Stadtteilentwicklung: Nutzen und Chancen der neuen gesetzlichen Vorgaben für Sozialraumentwicklung; ICF als Haltung; ICF und fallübergreifende Arbeit.

Wie macht man ICF mit den vielen Items übersichtlich und praktikabel?; Was ist neu und was haben wir auch ohne Gesetzesvorgabe vielleicht schon längst gemacht?

ICF braucht Praxis auf drei Ebenen: Sozialraum, Verwaltung/Kostenträger

Fazit: ICF ohne Sozialraumorientierung geht gar nicht!

Maria Lüttringhaus, Dr.

Dr. Maria Lüttringhaus, Geschäftsführerin des LüttringHaus (Institut für Sozialraumorientierung, Quartier– und Case Management DGCC/ Essen); Initiatorin des Wohnprojektes LüttringHaus All Inklusiv (selbstbestimmte Wohngemeinschaft körperbehinderter Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf und mit persönlichem Budget); Initiatorin des Vereins EMMA+WIR e.V. (Eigenständig Mobil Miteinander Aktiv) für inklusive Stadtteilarbeit in Essen-Frohnhausen.
Sie ist Betroffenenvertreterin (Peer) und lehrt und lebt und liebt Stadtteilbezogene Arbeit. Sie hat eine Begeisterung entwickelt für die Chancen der ICF Klassifikation und würde andere gerne anstecken, die Sozialraumorientierung in der Eingliederungshilfe mit diesem Vehikel voranzubringen (ml@luettringhaus.info; www.luettringhaus.info).

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